BrainTravel

Altes überwinden, Neues entdecken

Brainspotting

Obwohl wir jetzt keinen Säbelzahntiger mehr begegnen, gibt es viele andere Dinge womit wir fertig werden müssen. Kämpfen und Fliehen mit und für uns selbst können wir nicht, also geraten wir oft in einer Erstarrungszustand. Dieser Erstarrungszustand wird an irgendeiner Stelle im Körper abgespeichert. Aus diesem Grund war ich immer auf der Suche nach einer Therapieform die auch den Körper mit einbezieht. Es gibt einige Formen aber keiner davon war zufriedenstellend. Bis „Brainspotting“ in meinem Leben kam. Wenn wir unser Gehirn betrachten wurde da immer nur angebaut. Wir haben noch den gleichen Hirnstamm oder Reptiliengehirn wie früher (Reptiliengehirn weil alle Reptilien dies besitzen) Daniel J. Siegel hat ein ganz anschauliches Hand Modell um unser Gehirn zu erklären entwickelt. Dieses benutze ich gerne um zu erklären was Brainspotting ist und warum es funktioniert.

 

Die meisten Verbindungen laufen von unten nach oben und nur sehr wenige von oben nach unten.

Das ist dann auch der Grund dass wir durch nur reden, bewerten, analysieren in den meisten Fällen unsere Probleme nicht lösen können, da diese im limbischen System und so weiterhin in unserem Körper gespeichert sind.

Alles was bewusst werden will, muss durch den Thalamus, die sich in unserem limbischen System befindet.

Brainspotting setzt genau da an.

 

 

Der deutsche Schriftstellen Jean Paul sagte es bereits: Reisen ist Leben sowie das Leben Reisen ist.

Wohin die Reise geht wissen wir meistens nicht. Das wir Reisen ist uns meistens nicht mal bewusst.

Viele Ausdrücke benutzen wir dazu:

Der Weg ist das Ziel
Ich bin auf meinem Weg
Wir machen uns auf dem Weg

Unser Leben hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Es ist vor allem viel globaler und schneller geworden und immer öfters haben wir ein Problem damit, mitzuhalten.

Wir haben uns weit entfernt von den Säbelzahntiger, der ganz viel früher unsere größte Sorge war. Da hatten wir die Möglichkeit zu fliehen, zu kämpfen oder zu erstarren. In den meisten Fällen war es sinnvoller zu fliehen

Heutzutage ist unser Leben viel komplexer geworden, aber wir besitzen immer noch die gleichen Mechanismen von früher.

Hier ist ein Foto meiner Hand. Das Gelenk kann dabei gesehen werden als der Hirnstamm – also der Sitz von unseren Reflexen, wie oben bereits beschrieben.

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Weiter nach oben – da wo mein Daumen ist, befindet sich das limbische System. Das limbische System kann man auch als die Schaltzentrale von unseren Gefühlen sehen.

Hier ist unser Sehen, Hören und Fühlen gespeichert. Hier ist die Regulierung gespeichert, sprich Hunger, Durst, Schlafen – aber auch unsere Problemlösung wird dort reguliert.

Wenn wir weiter nach oben gehen, zu den mittleren Fingern befindet sich da unser Präfrontaler Kortex – also der Teil womit wir denken, bewerten, analysieren.

Über mich

Mein Name ist Doriet von Fircks-Reintjes.

Geboren wurde ich 1963 in den Niederlanden. Ich habe dort eine Ausbildung als Sozialarbeiter absolviert und einige Jahre für die Gemeinde als Sozialarbeiter mit Asylgesuchten und Arbeitslosen gearbeitet bevor ich nach Deutschland gekommen bin.

In Deutschland habe ich in 2008 vor das Gesundheitsamt die Prüfung zur Heilpraktiker für Psychotherapie mit Erfolg abgelegt. Weitergebildet habe ich mich anschließend in Hypnose, Katathym Imaginative Psychotherapie und vor einigen Jahren die neuere Therapieform Brainspotting.

 

Meine Berufserfahrung:

Ich habe einige Jahre Trainings gegeben für die Selbstbehauptung für Kinder um sexuellen Missbrauch vorzubeugen, außerdem habe ich für den Weisen Ring als Freiwilliger gearbeitet.

Seit 2008 habe ich in eigener Praxis Klienten psychotherapeutisch behandelt. In erster Linie mit der Gesprächstherapie nach Rogers kombiniert mit dem Katathym Imaginative Psychotherapie nach Hans-Carl Leuner, Kognitive Verhaltenstherapie und Hypnose.

Weiter arbeite ich seit 2012 ehrenamtlich für die Stiftung Mayday in der Krisenberatung. Hier berate und rede ich mit Menschen die ein traumatisches Erlebnis hatten.

Seit 2014 arbeite ich integrativ und hauptsächlich mit einer noch jungen Therapieform „Brainspotting“ genannt. Dieser Therapieform ist eine erweiterte Entwicklung von EMDR – Eye Movement Desensitization Reorganisation, was vor allem in der Traumatherapie seine Anwendung findet, aber auch sehr gut eingesetzt werden kann in allen Lebenslagen wo ein Coaching/Beratung oder auch Therapie gewünscht ist.

Also nicht nur als Problemlösung sondern auch als kreative Verstärkung für das was bereits gut ist aber noch besser werden darf (z.B. sehr hilfreich in der Anwendung bei Sport, Theater, Kunst, Musik usw.)

Kontakt

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Lassen Sie uns doch bei einer Tasse Tee über Ihr Problem sprechen.

Was du in dein Gehirn investierst, kann nicht verloren gehen.

Benjamin Franklin